mered 2015

mered 2015
mered 2015

Dieser Artikel "mered 2015" nimmt mit der Nummer 28 teil an der Blogparade "Besser bloggen – Deine Vorsätze und Tipps für 2015" bei der Zielbar.

mered steht für "meh reell, ed driala", zu deutsch: "mehr Reelles, nicht trödeln".

Als Kurbelursel betreibe ich heute - aufeinander aufbauend, im WWW und real - das Strickmühlenmuseum. Schwerpunkt ist Informationskompetenz für Umwelt und Kultur.

Persönlich schätze ich die Freiheit des WWW und kommuniziere kaum noch in den kommerziellen Sozialen Netzen. Weil ich mich dort als Laborratte fühle, findet man mich eher im dezentralen Netzwerk Diaspora* und ansonsten nur noch mehr oder weniger aktiv bei Twitter.

Auf rein konsumierende User aus den Sozialen Netzen, die sporadisch als Heuschreckenschwarm für den Bruchteil einer Minute einfallen und sofort wieder zurück huschen, lege ich keinen Wert, denn mir geht es nie einfach nur um hohe Userzahlen.

Viele User auf beiden Plattformen kommen über ihre Bookmarks. Da sie mir die wichtigsten Menschen sind, kann ich mich auf Inhalte konzentrieren.

Mered startete ich Mitte letzten Jahres 14 als Blog, um zweckmäßige Hinweise und erprobte Tipps an interessierte Blogger für Randthemen zu vermitteln. Als Thema für Beispiele dient, anstatt Stricklieseln und Strickmühlen, das Dampfen mit der eZigarette.

Dampfer*innen, die ihre Realität zur E-Zigarette verbloggen, bilden gemeinsam mehr Öffentlichkeit und korrigieren durch ihre Wahrheit die Presse, die Raucher massiv davon abzuhalten versucht, von der krebserregenden T-Zigarette auf die E-Zigarette umzusteigen.

Zum Jahreswechsel 14/15 bekam mered sein praktisches Dampfer-Webverzeichnis und auch ein Forum wurde hergerichtet. Mit meinem Blog habe ich mich url-mäßig etwas zurück gezogen, damit Dampfer*innen hier die Möglichkeit haben, neben mir ihren eigenen Blog zu führen, falls ihnen der Aufwand mit eigenem Webspace, Installation eines CMS, Suchmaschinenoptimierung etc. zu viel wäre. Forum und meine Blogversetzung sind eigentlich zu früh. Aber ich schätze, dass ich später vielleicht nicht die notwendige Zeit fürs Einrichten aufbrächte, wenn es darauf ankommt.

Wenn nicht noch ein sehr großes Wunder geschieht, dann ist mit 2015 das letzte Jahr angebrochen in dem wir Dampfer*innen unreglementiert uns unserem Genußmittel hingeben können. Mai 2016 muss in allen EU-Ländern die neue Tabakrichtlinie (PDF) umgesetzt werden.

Vermutlich wird im Zusammenhang mit dem Jugendschutz

  • "Werbung für die E-Zigarette im Internet"

der

  • "Werbung für die T-Zigarette im Internet"

gleich gesetzt.

Dann kann es sein, dass Dampfblogger vielleicht zu verhindern haben, dass Jugendliche auf ihre Inhalte frei zugreifen können. Im Rahmen der freiwilligen Selbstkontrolle ist dies mit einem FSK-Label realisierbar, das auf den beim User installierten Jugendschutzfilter regiert.
Die Installation des Jugendschutzfilters obliegt den Erziehungsberechtigten.

Möglicherweise haben Dampfende, die einen Blog auf einer der üblichen Blog-Plattformen starten möchten, nicht die Möglichkeit, dort solch ein FSK-Label zu installieren, während mered.de bereits testweise längere Zeit damit ausgestattet ist.

Damit wären eigentlich die Weichen zum Jahreswechsel 2014/15 gestellt und ich könnte hier enden, aber:

Mit diesem Artikel nehme ich teil an der Blogparade "Besser bloggen - Vorsätze und Tipps für 2015"
bei der Zielbar. Im Lexikon ist der Begriff Blogparade erklärt.

Und was ich hier bisher geschrieben habe, diente allgemein der erwünschten Information über diesen Blog und einige meiner Grundsätze. Nun folgt die eigentliche Aufgabe.

 

Besser bloggen - Vorsätze und Tipps für 2015

Für mered 2015 gilt inhaltlich

So viel wie möglich von der Freiheit, Vielfalt, Innovation und Dampfkultur für erst später interessierte Raucher konservieren.

Darauf laufen alle Maßnahmen hinaus, die für mich hier gelten.

Nun aber die Vorsätze die für mich gelten und die ich, verallgemeinert als Tipps auch gerne mit Dir teilen will:

 

"Bilder" als 1. Vorsatz und Tipp für die Allgemeinheit

Um ihre Attraktivität zu steigern, haben die Suchmaschinen  schon vor vielen Jahren extra "Bildersuchmaschinen" bei sich eingerichtet.
Manche User kommen auch tatsächlich erst über die Bildersuche zu unsereinem. - Wenn auch nur, weil man aktiv per Framebuster/Framekiller die Interessierten User aus den Suchmaschinenfängen befreit.

Wer die Sozialen Medien nutzt, weiß um die Wirkung des Eyecatchers beim Sharen seines neuen Artikels -> Die Sache mit der #eZigarette und dem #Dampfen Da gibts auch ein Video, wie ich diese Plakate schnell anfertige.

Somit ist ein guter Vorsatz: Jeder Blogartikel bekommt mind. ein Bild.

 

1.1 Lernen beim Tun. Man kommt immer wieder in die Verlegenheit, dass ein Thema kein Motiv für ein selbst zu schießendes Foto her gibt. Dann darf es ruhig eine bannerartige Illustration sein, falls man selbst nicht malen oder zeichnen kann.

Ich würde Bloggenden empfehlen, sich ein Bildbearbeitungsprogramm zu installieren. Nimmt man nur ein Hilfs-Tool, hat man sich schnell an deren Produkten satt gesehen. Besonders wenn die Tools kostenlos erhältlich sind, trifft man im Internet natürlich entsprechend oft auf deren Ergebnisse.
Manche Anbieter der Tools möchten auch nicht, dass die Produktionsergebnisse auf kommerziellen Webseiten erscheinen. Dann geht das Spielchen los, was wer nun konkret unter "kommerziell" versteht ....

Bildbearbeitungsprogramme, wie GIMP sind auf den ersten Blick sehr umfangreich. Man muss die Funktionen aber überhaupt nicht auf Anhieb beherrschen. Jeder Artikel, der eine Illustration benötigt, gibt Anlaß, eine neue Funktion oder eine Variation davon auszuprobieren.
Das bringt Abwechslung, man lernt dazu und es geht immer schneller.

 

1.2 Design mittransportieren. Erfahrungsgemäß ergeben sich beim Bloggen Themen, die immer wieder aufgegriffen werden. Hat man keine Zeit, sich eine Illustration auszudenken, kann man ein dafür festgelegtes Banner als Erkennungszeichen für das Thema verwenden.
Beispiel: Zum Randthema dieses Blogs "Drupal" nutze ich die selbe Illustration, falls ich nichts Treffenderes habe.

Weil diese "Abteilungs-Banner" nicht so viele sind, habe ich mit dem Wiedererkennungswert (in Bildersuchmaschinen und Sozialen Netzen) gespielt und das gestalterische Motiv aus dem Kopf von mered mit verwendet.
Sollte ich das Design von mered.de also mal wechseln, sind es nicht zu viele Illustrationen, die anzupassen wären.

 

"Links" als 2. Vorsatz und Tipp für die Allgemeinheit

Blogs bestehen aus Artikeln und Kommentaren. Um die User auf dem Blog zu halten, sind in einem seitlichen Block häufig Links zu den neuesten Kommentaren aufgelistet.

Diese Listen enthalten meist den Namen des betreffenden Kommentators, der wiederum als Link dargestellt wird.
Dieser Link führt dann zum Blog oder zur sonstigen Internetpräsenz des Kommentators.

Damit User einen Kommentar hinterlassen, ist natürlich wichtig, dass sie auch ihre eigene URL da lassen dürfen.

Aber es kann doch weder für den Blog in dem man kommentiert, noch für die eigene Seite sinnvoll sein, wenn dieser Link mehrfach vervielfältigt wird.

Beispiel:
1 Kommentar bringt mir laut G. Webmaster-Tools  340 Links auf 1 verlinkte Seite.

Genau das passiert nämlich, wenn der Block "neueste Kommentare" nicht nur unter einer URL, sondern über viele Seiten hinweg verwendet wird.

Der Tipp gilt auch für seitliche Linklisten, wenn sie zu mehreren Inhalten (URLs) eingeblendet werden

Mein Vorsatz und Tipp dazu: Immer wieder die seitlichen Blocks überprüfen.

Enthalten sie interne Links, können sie auf mehren URLs bleiben.

Enthalten seitliche Blöcke externe Links, dann

  • entweder den Block nur konkret an einer Stelle (URL) einblenden,
  • oder konkret die URLs im Block (bitte nicht im Kommentar) auf nofollow setzen (was ich mir als schwierig vorstelle).

Und Mut zur Lücke haben. Also ruhig mal den Platz einfach frei lassen.

 

3. "Selbst sein" als 3. Vorsatz und Tipp für die Allgemeinheit

3.1 "Selbst sein" heißt, sich nicht als größer auszugeben.
Wenn ich einen Blog betreibe, dann nehmen nicht "Wir" den Datenschutz ernst, sondern "ich nehme ...".
Also die Ergebnisse von Datenschutz- und Impressums-Generatoren auch mal selbst durchlesen und modifizieren.

3.2 "Selbst sein" bedeutet, zu sich zu stehen und echt sein. Es sind die Menschen mit ihren Ecken und Kanten, die faszinieren und die durch Roboter-Journalismus nicht zu ersetzen sein werden.

3.3 Nicht zur wabernden Informationsflut beitragen und damit dem Internet schaden.
Ich halte es für falsch, jedem Hype-Thema nachzuhecheln und bereits Veröffentlichtes nur nachzubrabbeln.
Ein Artikel sollte von eigenen Gedankengängen getragen werden. Und das muss geprüft werden, indem man zuerst liest, was andere schon dazu geschrieben haben. Für solche Fälle, in denen man sich einer Sache anschließen möchte, lieber als Service für die User eine Art wöchentlichen Surfspiegel anlegen mit kurzen empfehlenden Texten und Links, analog einer Presseschau.

 

Ausblick

Die oben erwähnten Vorsätze sind und werden auf mered in unterschiedlicher Form realisiert.

Tipps an die Allgemeinheit, insbesondere an dampfende Blogger, sind auch weiterhin Thema meines Blogs hier.
Immer unter dem Gesichtspunkt "meh reell, ed driala", zu deutsch: "mehr Reelles, nicht trödeln"

Lieber Gast, ich hoffe, Dir einen Mehrwert geboten und Deine Zeit nicht vertrödelt zu haben.
Damit wünsche ich weiterhin ein gutes 2015

Kurbelursel

 

Update vom 11.01.15:

Meine Erfahrungen als Teilnehmerin dieser Blogparade

Du kannst Dir sicher denken, dass mir die Teilnahme an dieser Blogparade nicht leicht gefallen ist. Tatsächlich habe ich Wochen mit mir gerungen.

Inhaltlich vertrete ich aufgrund langjähriger Erfarhrungen und gründlicher Beobachtungen der Netzkultur manche Meinung, die natürlich völlig gegenläufig zu der ist, wie sie Internet-Profis publizieren, um damit ihr Geld verdienen.

Obendrein habe ich auf mered.de das Dampfen mit der eZigarette in den thematischen Mittelpunkt gerückt. Ein Genußmittel, das seit Jahren dem Bashing durch Medien ausgesetz ist. Damit möchte man später in den Suchergebnissen wohl nicht in Verbindung gebracht werden und verzichtet hier lieber auf die Möglichkeit des Kommentierens und lässt sich die Gelegenheit entgehen, mit dem Kommentar einen Link zur eigenen Webseite zu hinterlassen.

Ich habe jede Webseite besucht, die an dieser Blogparade teil nimmt. Oft habe ich einen Gruß da gelassen.

  • Zwei Teilnehmer bieten nicht oder nicht mehr die Möglichkeit des Kommentierens, obwohl die Blogparade noch läuft.
  • Ein Teilnehmender hat meinen Gruß sogar gelöscht, obwohl nirgends stand, dass nur hochwertige Kommentare veröffentlicht würden.
  • Ein Teilnehmer hat unter meinem Kommentar bei sich gleich noch seinen Kommentar für mered veröffentlicht (anstatt hier).
  • Ein Teilnehmer hat hier einen völlig anderen Artikel kommentiert. Seither nenne ich nicht mehr einfach meine "Homepage", sondern den URL zum teilnehmenden Artikel der Blogparade bei meinen Kommentaren.

Die Teilnahme an der Blogparade hat dazu geführt, dass das Forum überraschenderweise Verstärkung bekam. Falls also ein*e Dampfer*in zu bloggen anfangen möchte, findet er/sie hier im Forum weitere Ansprechpartner.

Es können sich durch die Blogparade übers Kommentieren interessante Kontakte ergeben. Momentan kann man nur offen dafür sein. Ob sie später tragfähig sind, wird sich zeigen. Es lohnt auf jeden Fall, die einzelnen Beiträge UND die Blogs überhaupt beim persönlichen Rundgang genauer anzuschauen und nicht alles im Marathon-Durchlauf abzuklappern.

Und ich bin lernfähig. Vom Tenor der Blogparaden-Teilnehmer*innen, dass man Share-Buttons brauche, habe ich mich anstecken lassen. Schlagendes Argument war: das Sharen am Handy zu vereinfachen.

 

Update vom 13.01.15:

Wichtige Ergänzung zum eigentlichen Blogartikel

Da zum Bloggen ja mehr gehört, als nur das Arikelschreiben und -veröffentlichen, hier noch wichtige Ergänzungen meiner Vorsätze und Tipps:

1. Dem eigenen Blog nutzen, anstatt ihm aus Schussligkeit zu schaden

Für die Zukunft nehme ich mir vor, woanders zu hinterlassene Kommentare vor dem Absenden durchzulesen.
Ich bin so daran gewöhnt, Texte jederzeit ändern zu können, dass mir immer wieder passiert, dass ich auf fremden Blogs vergesse, dass ich das dort natürlich nicht kann. So hinterlasse ich Kommentare mit Flüchtigkeitsfehlern, Tippfehlern und grammatikalischen Fehlern durch x-mal Textumbauen
:-(
Wer sich auf mered.de registriert, dem habe ich daher das Recht eingeräumt, seine Kommentare jederzeit später noch editieren zu können.

 

2. Sich allgemein auf dem Laufenden halten.

Wenn früher die Webseite und heute der Blog nicht selbst das Geschäftsfeld, sondern das Werkzeug sind, bin ich dankbar, mich durch einen Service rund ums Internet zu informieren.
Damals, als wir noch Webmaster hießen, war das der Newsletter von fragezeichen.de, der später hab8.de hieß (1998-2004) und heute ist das für mich die Zielbar geworden.

 

Update vom 21.02.15

Nachdem ich jetzt über Erfahrungen als Teilnehmerin von Blogparaden sowohl mit dem Strickmühlenmuseum zum Internationalen Museumstag, als auch mit mered 2015 besaß, wurde es Zeit, selbst eine Parade, die 1. Dampfblogparade zu starten.

 

Update vom 6.05.15

ap­ro­pos Blogparade: Da gibt es jetzt ein Handbuch "Blogparade" für User, Blogger und Veranstalter

kostenlos downloadbar unter http://www.mered.de/ZkB

Es enthält viele Informationen, Tipps und ein komplettes Beispiel einer Blogparade